Koalitionsvertrag: Das plant die neue Regierung für Ehrenamtler und gemeinnützige Organisationen
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Der Koalitionsvertrag von Union und SPD sieht eine Reihe von Änderungen des Gemeinnützigkeitsrechts vor. Überwiegend sind das Reformvorhaben, die bereits unter der Vorläuferregierung auf der Agenda standen.
Dazu gehören insbesondere
- die Erhöhung der Übungsleiterpauschale auf 3.300 Euro und der Ehrenamtspauschale auf 960 Euro,
- die Anhebung der Umsatzfreigrenze für Einnahmen aus wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben von 45.000 Euro auf 50.000 Euro,
- die Erhöhung der Nichtanwendungsgrenze für die zeitnahe Mittelverwendung von 45.000 Euro auf 100.000 Euro,
- die Abschaffung der Sphärenaufteilung für kleine gemeinnützige Körperschaften bis 50.000 Euro Einnahmen (das käme einer pauschalen Steuerbefreiung gleich und würde die steuerlichen Nachweispflichten erheblich vereinfachen),
- eine Umsatzsteuerbefreiung für Sachspenden,
- die Vereinfachung der Steuerveranlagung zur Prüfung der tatsächlichen Geschäftsführung sowie
- die Erweiterung des Katalogs gemeinnütziger Zwecke. Hier ist vor allem die Steuerbegünstigung für eSport geplant.
Quelle: IWW VereinsBrief, Seite 1